VBC-Halten

Jahresbericht 1999/00 PDF Drucken E-Mail

Geschätzte Mitglieder

10 Jahre VBC HALTEN – eigentlich eine tolle Sache – aber fangen wir doch von vorne an.

Das Vereinsjahr 1999/2000 fing recht vielversprechend an – unsere Damenmannschaft gewann am 8. Mai 1999 zum zweiten Mal das Volleyballturnier in Kriegstetten. Recht herzliche Gratulation. Auch für den Pokal war gut gesorgt – brauchte es doch von Brigitte einiges an Überrredungskunst bei den anderen Spielerinnen, damit es den langersehnten Staubfänger-Pokal für ein Jahr nach Hause nehmen konnte....

WEISS – überall wo man hinsieht – weisse Hosen, weisse Socken, weisse Pullis!!! Für alle Langsam-Denker – Schiriturnier in Derendingen. Dieses fand am 20. Juni 1999 statt. Der VBC HALTEN war wiederum für das leibliche Wohl und den Turnierablauf verantwortlich. Da wir jedoch feststellen mussten, dass Aufwand und Ertrag in keinem Verhältnis zueinander standen, werden wir diesen Anlass in Zukunft nicht mehr durchführen. Aber nicht nur beim Essen war der VBC vertreten, nein, auch bei den Damen und Herren in Weiss!! Brigitte hatte sich bereit erklärt, den Schirikurs zu machen. Bei der Prüfung hat Brigitte sehr gut abgeschnitten – im Nachhinein herzliche Gratulation und viel Spass beim Pfeifen. Hier zeigt sich wieder mal ganz deutlich, dass die Damen betreffend Vereinsinteresse den Herren klar voraus sind – haben wir doch 3 weibliche Schiris....

Eine knappe Woche später stand bereits das Haltner Turmfest auf dem Programm. WAU – wir hatten Torten, Torten, Torten und nochmals Torten – soviel wie noch nie!!!! Es war ein Genuss – alle diese Torten – 23 an der Zahl – aber eben – es kam da etwas dazwischen – DAS WETTER! Zuerst waren wir froh, als es hiess, dass alles in die MZH verlegt werde – wir sahen darin unsere Chance, einen super Torten- und Kaffeeverkauf zu erzielen – doch weit gefehlt! Da es in der MZH viel zu heiss war, wollte fast niemand unseren heissen VBC - Kafi mit einem Stück Torte geniessen.... Somit hiess es am Ende „Wer hat noch nicht – wer will noch mal“ – zum Glück konnten wir noch einige Tortenstücke an die VBC-ler verteilen (Schwarzwälder am Sonntag, Schwarzwälder am Montag, Schwarzwälder am....) – aber keine Angst, ich habe kein Schwarzwälder-Trauma!! An dieser Stelle möchte ich allen nochmals für ihre Backkünste und ihren Einsatz danken und wie sagt man doch so schön: „Auf ein neues im Jahr 2000....“.

Uff, jetzt gab es doch tatsächlich eine VBC-Veranstaltungs-Pause bis im August. Aber dann war gleich gewaltig was angesagt!!! Velotour mit Übernachten im Stroh. Am 21. August 1999 trafen sich 15 Stroh-Schlaf-Anwärter und Anwärterinnen mit ihren Velos auf dem Parkplatz bei der MZH. Es wurde eine gemütliche Fahrt von Halten durch den Bucheggberg zum ersten Rastpunkt – Badi Messen. Dort wagten sich ein paar Mutige auch ins Wasser – waren uns da die Damen nicht schon wieder mit gutem Beispiel vorangegangen?! Ich denke, man kann sagen, dass es ganz lustig war in der Badi – obwohl einige Verständigungsprobleme hatten – die in Messen haben einfach einen ganz schweren Dialekt – oder sprachen die etwa französisch?... Nachdem wir dann langsam Hunger hatten, beschlossen wir noch den letzten kurzen Weg nach Rupoldsried in Angriff zu nehmen. Auf dem Bauernhof wurde uns dann auch sogleich ein z’Vieri aufgestellt – des reichte jedoch nur für den kleinsten Hunger und alle warteten mit Heisshunger auf das Abendessen. Natürlich durfte auch der Wein nicht fehlen und auch da kann man wiederum sagen, dass die Frauen die Nase vorne hatten – „aber fein ischer gsi“ - gäu Ursi.... So nach und nach bezogen immer wieder einige ihr Nachtlager. Nachträglich muss ich sagen, dass ich auch besser früher ins Nachtlager hätte wechseln sollen, vielleicht hätte ich dann etwas mehr Platz gehabt. Was mir fehlte war klar:  Ein DOPPELSCHLAFSACK!! Da hast du keine solchen Probleme. Für weitere Auskünfte könnt ihr euch kostenlos an Dani Egger wenden.... Alles in allem war es jedoch ein gelungener Anlass. Ein grosses MERCI für die Organisation geht an Felix und Manuela.

Ja, und da waren wir schon im September. Zur Abwechslung wurde auch einmal Volleyball gespielt. Am 4. September 1999 nahmen die Damen und am 5. September 1999 die Herren am Hard-Turnier in Langenthal teil.

Aber auch in Sachen Nachwuchs tat sich etwas. Am 8. September 1999 erblickte Morris Lüthi das Licht der Welt – wir gratulieren Beat, Manuela und Yannick Lüthi ganz herzlich zur Geburt. Treu nach dem Motto: „Gut Ding will Weile haben“ wird auch das Geschenk in Kürze in Halten an der Hauptstrasse 2 eintreffen.

Wer weiss noch, was am 26. September 1999 auf dem Programm stand? Ganz einfach: „Ig bi dr Yannick Lüthi und säge nüt“ – na, bei wem klingelt es? Klar, es war unser Herbstausflug und es regnete in Strömen! Somit wurde die Wanderung kurzfristig ins Hallenbad Zuchwil verlegt. Was es da so alles zu sehen gibt: Eine mega Rutschbahn, da schnell rauf und noch schneller runter, das ist super. Aber was ist das braune Häufchen da auf der Treppe?! Grosses Gelächter: "Das ist doch nicht etwa, doch doch, genau das ist es. Von wem das wohl stammt? Aber wie vorhin bereits erwähnt: „Ig bi der Yannick Lüthi und säge nüt“ – eben auch nicht, wenn es soweit ist – gäu Beat.... Trotzdem vielen Dank an Melanie und Sibylle, welche speziell eine Herbstwanderungs-Strecke abgelaufen sind, und nach 5 Stunden todmüde wieder nach Hause kamen. Somit denke ich, ist doch klar, wer den nächsten Herbstausflug organisiert – oder?

Mittlerweile hatte auch schon die Meisterschaft begonnen – beide Teams sind recht gut in die neue Saison gestartet. Schmerzlich mussten auch wir Herren wieder erfahren, dass es nebst den Gewinnern auch immer noch Verlierer gibt – und dies fast zwei Jahre nach der letzten Niederlage.

Na sowas, wie auch die Zeit vergeht. Bereits schreiben wir den 5. Dezemer 1999 – Chlausen-Dart ist angesagt. Leider war das Interesse nicht sehr gross, aber trotzdem war‘s ein gelungener Nachmittag. Wer hat denn überhaupt gewonnen?- Ach ja – Miriam Flury – und wer war der andere auch schon wieder – natürlich, jetzt weiss ich es wieder – ICH!... Als Präsident hat man ja so seine Verpflichtungen – oder?! Ich möchte es auch hier nicht unterlassen, den drei Organisatorinnen Denise, Miriam Flury und Mirjam Häfeli zu danken. Noch was – vielleich könnte man ja zur Abwechslung einmal ein Chlausen-Bowling organisieren – was meinst du,  Roger?

Endlich – beim zweiten Anlauf konnte das heiss ersehnte Skiweekend auf der Ängstligenalp doch noch durchgeführt werden. Gutgelaunt trafen wir uns am 11. März 2000 beim Parkplatz der MZH – und schon ging es auch los. Bei der Talstation Ängstligen nahmen wir noch eine kleine Stärkung zu uns und danach ab in die Gondel. Sogar der Nebel konnte anfänglich unsere gute Stimmung nicht beeinträchtigen – aber als wir dann noch die Unterkunft sahen – da war bei  fast allen die gute Laune vorbei. Da nütze auch der gekochte Apfel, welcher den Apfelmus zum Feministenmus machte, nicht viel – aber etwas erklären ist oft eine reine Glückssache – gäu Gabi?! Am Sonntag haben wir dann das Weekend noch vor dem Mittagessen auf der Nebelalp abgebrochen –  oder kann mir jemand sagen, wie das Skigebiet aussieht? Aber etwas Gutes hatte dieses Weekend schon – das Mittagessen vom Sonntag in Hindelbank – da wurde so manch gestandener Mann wieder zum Kinde. Der einzige Unterschied war der übergrosse Esslatz!.... Brigitte danke ich für das Organisieren des Ski-Weekends.

Und schon war auch die Saison 1999/2000 vorbei. Die Damen haben den hervorragenden 3. und die Herren den 2. Schlussrang erreicht.

Als negativen Abschluss in meinem Jahresbereicht bleibt noch der 14. April 2000, die Herrenmannschaftssitzung zu erwähnen. Negativ in dem Sinne, da es sich herausstellte, dass es für die neue Saison keine Herrenmannschaft mehr geben wird. Diese Sitzung fand bei Roger Schnellmann statt, dem ich hier nochmals recht herzlich danken möchte.

Zu guter Letzt möchte ich mich bei allen bedanken, die in irgendeiner Weise zum Gelingen des letzten Vereinsjahres beigetragen haben und wünsche allen einen guten und heissen Sommer und viel Freude für die neue Meisterschaft 2001.

Der Präsident  Widmer Jörg

 
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