VBC-Halten

Jahresbericht 2001/02 PDF Drucken E-Mail

Nach der letztjährigen GV übernahmen Nati und ich mit vollem Elan das Präsidentenamt. Unsere erste erfreuliche Aufgabe am 17. Juni 02 war, Gabi und Jürg zu ihrem kleinen Racker Xeno zu gratulieren.

Schlag auf Schlag ging es weiter und wir trafen uns am 30. Juni bei großer Hitze zu unserem Veloweekend. Auch dieses Jahr ging es wieder aufs Inseli zum Zelten. Zuerst ging die Fahrt ganz locker los, doch bald wurden die ersten Plappermäuler laut, ob das alles sei. Doch als wir am Lüterkoferhoger ankamen, ging auch den letzten Mäulern  die Luft aus. Bei der Fähre angekommen warteten wir noch kurz auf die Samstagsarbeiter mit Gabi und Junior Xeno, die auch die Zelte und Schlafsäcke transportierten. Beim Spitz stellten wir dann in Rekordzeit die Zelte auf. Als Nati ihre pinkfarbene Matratze aufpumpte, ging das Gelächter los, sie sehe aus wie eine Barbiematratze. Jedoch am Abend und in der Nacht wären gewisse Leute froh gewesen, wenn sie ihren Alabasterkörper auf eine so schöne Matratze gelegt hätten, gell Melanie. Was noch zu erwähnen wäre ist der Umstand, dass unsere beiden Männer die einzigen waren, die beim Grillplausch Steaks zu braten vermochten und unsereins auf einer Cervelat knabberte. Nach dem Essen mußten wir uns bald beeilen, ins Trockene zu kommen, da ein Gewitter losging. Zum Glück hatten wir Tanja und ihre super Campingausrüstung dabei, mit deren Hilfe wir uns blitzschnell ein super Dach mit einer Blache aufbauen konnten. Durch die Nässe erlebten wir am nächsten Morgen gewisse Überraschungen. Zuerst waren die glitschigen Schnecken noch im Unterdach, doch o Graus, verirrte sich ein Exemplar in Melanie’s Turnschuh, was zu spät bemerkt wurde. Bevor wir dann den Rückweg auf uns nahmen, konnten wir ein super Zmorgenbuffet genießen. Unser Oberhäuptling Jürg hatte auf der Rückfahrt die glorreiche Idee, die Autobahn zu benutzen. Das war ja ganz lustig und ging auch alles glatt, bis wir bei der Ausfahrt in Zuchwil  auf gewisse Probleme trafen. Im Schlepptau von Jürg mit Anhänger und Kind ging es über Stock und Stein im Eiltempo über die Schnellstraße, was sehr vorbildlich war. Am Schluß doch noch gut in Kriegstetten angekommen freuen wir uns aufs nächste Veloweekend.

Zwischen unseren Ausflügen waren wir nicht untätig und  nahmen doch an mehreren Turnieren teil. In Neuendorf wuchsen wir über uns hinaus und belegten den hervorragenden 4. Platz.

Am 1./2. September fand unser erstes Trainingsweekend in Alpnach statt. Kaum dort angekommen, ging es auch schon in unserer Dreifachhalle zum Training. Das Weekend war bestückt mit harten Trainings-einheiten, dafür aber wurden wir dazwischen super bekocht von Familie Kummer und Widmer. Wohlgenährt und kaputt war es um 23.00 auch schon still in unseren Kojen, also wenig mit Feiern oder so. Jedoch hatten Padi und Felix doch noch eine Weile gebraucht, bis sie auch in unseren Schlafstall steuerten. Die versprochenen Massagen blieben dann leider aus, dafür bastelten wir an einem neuen Spruch. Leider wurde am nächsten Morgen der Wecker für Nathalie  fast ein Albtraum, da ein  wunder-schöner  Hudigägeler in voller Lautstärke aufgedreht wurde. Sie hat heute noch ein Trauma von diesem Morgen. Das Weekend war durch die zahlreiche Beteiligung ein voller Erfolg. Das nächst Weekend in Alpnach ist auch schon wieder geplant.

Die Saison begann mit drei erfolgreichen Matches, doch dann kam unser mentales Tief wieder zum Vorschein, was auch Jürg nach seiner verdächtigen Ruhe Anfangs Saison doch noch  zur Raserei brachte. Unser Ziel vom Aufstieg verpaßten wir großzügig mit dem 4. Platz. Dafür hatten wir in dieser Saison einen  super Teamgeist, den wir hoffentlich auch im nächsten Jahr beibehalten können. Natürlich hoffen wir auch, dass unser jüngster Fan Xeno uns wieder bei jedem Match anstrahlen wird. Doch nächstes Jahr müssen wir uns bei der Garderobenwahl  in Halten etwas überlegen. Denn eines unserer Schäfchen schafft es doch immer wieder, die männliche Dusche zu bevorzugen. Gut wurde das immer noch rechtzeitig bemerkt. Ab jetzt werden wir einen Schäfer für unser Schäfchen engagieren.

Nebst unseren Trainings- und Matcheinheiten sind wir mit unserem Freitzeitprogrammen doch auch sehr aktiv. Darum sind wir nun schon bei unserem Herbstausflug. Das war mal eine witzige Abwechslung, die uns nach Langenbrugg zum Rodeln führte. Da es super Wetter war entschieden wir uns nach dem Rodeln  für eine Fahrt auf den Roggen, um eine Kleinigkeit zu essen. Leider warteten wir über eine Stunde auf unser Essen, was aber unsere Stimmung nicht trübte.

Am 9. Dezember wartete der Chlaus schon wieder auf uns. Hier war die Beteiligung auch wieder sehr groß, was dieses Jahr überhaupt überall der Fall war. Der Weg führte uns wieder nach Grenchen, aber diesmal zum Boggia spielen. Obwohl wir die Regeln nicht ganz verstanden, kristallisierten sich doch ein paar begabte heraus. Der Spaghettiplausch im Nachhinein war für die hungrigen Bäuche genau das Richtige.

Kaum war die Saison vorbei, war das Skiweekend angesagt. Bevor wir aber ins Weekend starten konnten, mußten wir noch bibbern. Unsere vorgesehene Unterkunft fiel kurzfristig ins Wasser. Zum Glück, wie sich herausstellte, denn unsere neue Schlafstelle war um Klassen besser. Merci Brigitte für deinen tollen Einsatz. Als wir in Schönried ankamen, ging's auch schon auf die Skis und Snowboards. Um 16.00 Uhr trafen wir uns dann alle wieder bei der Talstation. Aber oh weh, da kam Brigitte mit einer kaputten Schulter angefahren. Der Sturz bei schlechter Sicht sah  eigentlich harmlos aus, aber der Effekt war sehr groß. Nach einem Spitalbesuch erfuhren wir, dass zum Glück nichts gebrochen war und es sich nur um eine Zerrung handelte. Ach ja, einen kleinen Haken gab es bei der Unterkunft: Alle freuten sich auf Sauna und Whirlpool, doch war das Ganze leider nicht im Hause, wie alle dachten, sondern bedeutete eine 10 - minütige Autofahrt von unserer Schlafstelle her. Das warme Bad reizte dann doch einige und sie nahmen die Fahrt auf sich. Wie jedes Jahr gab es auch dieses Mal wieder ein Fondue zum Znacht. Am Sonntag meinte es dann auch das Wetter gut mit uns und die Sicht war im Gegensatz zum Samstag phänomenal. Leider kam es aber auch am Sonntag zu einem Zwischenfall: Bei Manuelas Snowboard brach die Bindung. Mättu, der Retter in der Not, nahm Manuela per Huckepack die Piste runter, damit sie sich in der Station die Bindung ersetzen lassen konnte. Schön müde machten wir uns dann am Abend auf den Heimweg.

 
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