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Jahresbericht 2003/04 PDF Drucken E-Mail

Wieder ist ein Jahr vorbei und wir starten schon bald in die neue Saison. Da ich dieses Jahr wieder einmal verletzungsbedingt nicht an allen Anlässen dabei war, berufe ich mich auf meine Informanten. Das heisst, alle Angaben sind ohne Gewähr.

Wie in jedem Jahr beginnt der neue Abschnitt nach der GV mit der Velotour. Dieses Jahr ging es nach Meienried. Wie immer hatten wir super Wetter, womit einem Badeplausch nichts im Wege stand. Den ersten Halt machten wir an einem kleinen Strand in der Nähe von Altreu. Familie Kummer war schon früher abgefahren und genoss schon fleissig die Sonne. Nachdem sich alle genügend abgekühlt und ausgeruht hatten, ging's dann weiter. Dieses Mal konnte man wirklich von einer Velotour sprechen, denn es zog sich ziemlich in die Länge. Nach einem kurzen Unterbruch wegen einem Platten meinerseits, ging es dann weiter zu der wartenden Gruppe nach Büren. Zum Glück hatte Jörg, wie ein kleiner MacGyver, alles dabei, um das Übel zu bekämpfen. Nachdem wir auf dem Bauernhof angekommen waren und alles inspiziert hatten, gingen die Meisten noch zur Brücke, um sich nochmals einen Sprung ins Wasser zu gönnen und sich dann in Richtung Bauernhof treiben zu lassen. In der Zwischenzeit wurde der bereitgestellte Grill fachmännisch angefeuert. Denise's Freund Matthias kam nun mit seinem Motorrad auch an, gerade rechtzeitig, denn der Grill hatte die richtige Glut. Die Bänke hatten wir da auch schon von drinnen nach draussen getragen, da das Wetter immer noch super war. Nun konnte jeder seine Leckerbissen auspacken, die er mitgebracht hatte. Vor allem Familie Krebs brillierte dabei, das muss ich schon sagen. Mit dem vielfältigen Essen, das hier ausgepackt wurde, konnte man eine halbe Armee ernähren. Als Überraschung kamen dann noch die Eltern von Christa mit einer vollen Kiste Glace. Irène und ich nahmen diese auch gerade mit aufs Velo, da wir nicht bleiben konnten. Die Glace verkürzte uns die Heimfahrt merklich und wieder einmal merkten wir, wie weit wir doch eigentlich gekommen waren. Vor allem wenn man bedenkt, dass wir das alles in einem Tag gefahren sind. Unterdessen dislozierten die anderen in den Aufenthaltsraum und reimten etwas fürs Gästebuch zusammen. Die Nacht verbrachte dann jeder gemütlich im Stroh. Nach einer ruhigen Nacht begann der Morgen mit einer Strohschlacht, die jeder noch brauchte. Danach gab es ein super Zmorgebuffet, mit dem sich jeder stärkte für die bevorstehende Heimfahrt. Familie Widmer schlug eine Abkürzung ein und fuhr dadurch um Längen schneller als der Rest. Auf jeden Fall kamen alle früher oder später zuhause an. Es war wieder ein toller Anlass mit grosser Beteiligung. Merci!

Unser Trainingsweekend war wieder in Alpnach, dieses Mal mit einer grossen Beteiligung der Herren. Die ganze Halle war für uns reserviert, damit den produktiven Trainings nichts mehr im Wege stand. Jeder konnte sich noch den letzten Schliff holen für die kommende Saison. Die Damen konnten von Gabis farbenfrohen und anstrengenden Trainings profitieren, wofür wir alle sehr dankbar waren. Auch die Herren wurden ordentlich gefordert. Die Verpflegung der Küchenmannschaft war wieder super, was wir ebenfalls sehr zu schätzen wussten. Auch hier liess sich das Wetter nicht lumpen, sodass sich die Herren zu einer Übernachtung unter freiem Sternenhimmel entschieden. Ich glaube, mehr muss man dazu gar nicht sagen, es hat allen wieder viel gebracht, sei es in Sachen Teamgeist oder als Vorbereitung für die Saison. 

Der Herbstausflug führte uns dieses Mal nach Marbach zum Trottinettle oder Devilcar fahren. Jedes, das wollte, kam in den Genuss dieser beiden Fahrzeugtypen, je nach Lust und Laune. Wir fuhren mit der Gondel hoch und nahmen unsere Fahrzeuge in Beschlag. Dann ging es rasant den Berg hinunter. Mit einem Tellerlift, der am Fahrzeug befestigt wurde, ging es dann hoch, was jedoch nicht jedem gelingen wollte. Also hatte Ursi zweimal das Vergnügen, mit dem Tellerlift zu fahren. Später assen wir am langen Holztisch das Mittagessen aus dem Rucksack. Frisch gestärkt wanderten wir gemütlich talwärts. 

Der Chlausehöck wurde dieses Jahr auf Januar verschoben, da ein Service bei der Vereinsmusik dazwischen kam. Ich möchte mich auch noch einmal bei allen Helfern bedanken. Dass bei solchen Anlässen nicht immer alles rund läuft, damit muss man rechnen. Doch wenn jemand andere Vorschläge für Geldeinnahmen bringen kann, die mit weniger Nervenverlust in Kauf genommen werden können, darf er diese gerne vorbringen. Wir sind für alles offen. Da es im Januar dann aber keine Anmeldungen gab, findet der bereits organisierte Höck in diesem Jahr statt. 

Dann kam schon das Skiweekend, welches in der Lenk stattfand. Am Samstag war das Wetter durchzogen. Der Schnee war sehr sulzig und es hatte leider nicht mehr so viel, was die Stimmung jedoch nicht trübte. Felix reservierte für das Mittagessen in einem kleinen Speicher den ganzen oberen Stock. Es gab Fondue oder Raclette, was eine super gemütliche Idee war. Nach dem Skifahren ging es dann zum Umtrunk noch ins Tipi. Die einen spürten dank der Happy - Hour die Shots besser als andere. Eigentlich sollte bereits um 19.00 Uhr das Essen gefasst werden. Doch ein Teil kam leider nicht so schnell aus der wolligen Wärme des Tipis heraus. Nach und nach tröpfelte einer nach dem anderen zum Abendessen herein. Doch die Fassstrasse fürs Essen war lange genug geöffnet. Später musste man sich richtiggehend vom Essen aufraffen, um den Abendvolleymatch noch zu erleben. Wohlverdient erkundete ein Teil der Gruppe das Nachtleben der Lenk. Am nächsten Tag war im Dorf super Wetter, was aber dann auf dem Berg ganz anders aussah. Es war kalt und es windete einen fast von der Piste. Am Nachmittag gab der Wind dann Vollgas und man wärmte sich einmal mehr in der Beiz auf. Dann ging es auch bald wieder nach Hause. 

Ich muss sagen, unsere Anlässe waren wieder alle super, wie jedes Jahr. Es freut mich immer wieder, dass unser Verein neben dem Sport auch das Gesellschaftliche so gut hinkriegt. Was natürlich immer auch der Verdienst einzelner Personen ist, welche sich einschreiben, um einen solchen Anlass zu organisieren. Merci

Nun kommen wir noch zur Saison. Bei den Frauen war sie durchwachsen mit unseren Hochs und Tiefs. Jedoch überwogen unsere Tiefs in diesem Jahr, sodass wir am Schluss der Tabelle dümpelten. Wir werden probieren, diese Schwankungen im nächsten Jahr besser in den Griff zu bekommen. Dennoch war es super, wie jede ein Training übernahm und mit vielen Ideen gestaltete, da wir dieses Jahr keinen Trainer hatten. Für den Respekt und den Zusammenhalt war dies sehr förderlich, dennoch gab es während der Saison die ersten Austritte. Wir danken auch Gabi noch einmal für ihr Coaching während der Saison. Bei den Herren lief es wesentlich besser. Auch fand das Team während dem ganzen Jahr immer wieder neue Interessenten fürs Volleyball. Leider verpassten sie knapp den Aufstieg in die 3. Liga, was sehr schade war. Ich glaube fest daran, dass es nächstes Mal klappt. Was man auch noch sagen muss: Obwohl am Anfang ein paar Skeptiker dachten, das Team käme nicht zustande, haben sie doch bewiesen, dass es geht. Wir freuen uns jedenfalls auf weitere spannende Matches der Herren. 

Somit möchte ich mit meinem Jahresbericht schliessen und wünsche allen eine gute Zeit. 

 

 

 

 

 
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