VBC-Halten

Jahresbericht 2004/05 PDF Drucken E-Mail

Wieder ist ein Jahr vorbei und wir schauen auf eine Saison mit Hochs und Tiefs zurück. Dieses Jahr war ich einmal nicht verletzt, aber dafür schwanger und leider wieder nicht überall dabei. Mit Hilfe meiner Vizepräsidentin kam der Bericht aber dann doch zustande. 

Dieses Jahr begann mit Arbeit, nämlich mit dem Servieren am Musiktag in Etziken. Mit einem Grossaufgebot des VBC und einigen wenigen Gasthelfern begann der Service im Festzelt recht gemütlich. Gegen Abend füllten sich aber die Plätze mit Musikanten und Gästen. Unsere Serviceerfahrung war nun gefragt. Neben viel Arbeit kamen wir in den Genuss des Duos "Chue Lee". Die heizten der Menge mächtig ein. Später, als Ex - Mister Schweiz Tobias Rentsch die Modeschau von Black Out moderierte und Bianca Sissing in voller Grazie die Mode präsentierte, war zum Servieren fast kein Durchkommen mehr. Ein komplett fallen gelassenes Tablett war das Ergebnis. Nach einem langen Abend wurden wir mit einem schönen Batzen für die Vereinskasse, einem anständigen Trinkgeld und einige von uns sogar mit einem gestohlenen SMIRNOFF - Flaschenöffner entlassen. Der Abend war lange, die Beine schwer, aber der Einsatz war ein Erlebnis und hat sich gelohnt. 

Unser Trainingslager absolvierten wir das erste Mal in Frutigen. Die Unterkunft war zwar etwa 10 Minuten von der Halle entfernt, aber dafür oberhalb der Erde, was bis jetzt in Alpnach ja nicht der Fall war. Die Unterkunft war sehr schön und die Küche kam bei den Kochfeen super an. Die Einrichtung war zwar nicht besonders modern, beinhaltete jedoch einen Backofen. Deshalb gab es einen etwas anderen Menuplan als gewohnt. Wurden wir doch am Sonntagsbrunch mit einer feinen Rösti verwöhnt.

Gabi hatte sehr intensive Trainings vorbereitet, die uns sehr forderten. Da nahmen es die Herren „nach Aussage“ eher etwas leichter und erprobten sich auch in anderen Sportarten. Ohne Verletzungen ging es leider nicht und Denise und Michèle überdehnten ihren Fuss, was bei Denise etwas länger gehen sollte. Am Sonntag hatte Denise Geburtstag und Mättu holte sie als Überraschung vom Weekend ab. Mit Muskelkater und der Gewissheit, alles gegeben zu haben, konnten auch dieses Jahr alle SpielerInnen profitieren. An dieser Stelle ein grosses Merci an alle Helfer.

Der Herbstausflug führte uns in den Aquapark. Es war eine kleine, familiäre Gruppe, was den Spass aber nicht mindern sollte. Das Wettrennen an der Rutsche konnte also beginnen. Wer am schnellsten die Rutsche runter kam, war schnell klar. Dani ist der amtierende Vereinschampion (da es nur eine Gewichtsklasse gibt. Sonst wäre es bestimmt seine Tochter). Er unterbot seine eigenen Rekorde: Auf der roten Rutsche war er 4.013 Sekunden schnell und auf der Orangen 7.703 Sekunden. Am Mittag wurde die Fastfoodkette mit dem grossen gelben M wieder mal berücksichtig und auf der Heimfahrt genehmigten wir uns in Gruyère ein feines Dessert. Es war ein super Tag und wir danken den Organisatoren. Falls es nächstes Jahr wieder in den Aquapark gehen sollte, ist ja das Ziel schon bekannt, den Rekord von Dani zu schlagen. 

Der Chlausehöck fand dieses Jahr in der Form einer Schnitzeljagd statt. Mit Schneeschuhen ausgerüstet, da es ja in Halten und Kriegstetten Schnee hatte, ging die Vorbereitung im Haltner Wald los. Doch der Schnee sollte sich schon bald als Industrieschnee entpuppen, denn am Waldrand war nichts mehr zu sehen von der weissen Pracht. Bei der Wanderung und Markierung der Posten machten wir dann noch Bekanntschaft mit den zuständigen Jägern. Wir mussten eine Zurechtweisung über uns ergehen lassen, dass man jeden Anlass im Wald den Jägern melden sollte und dass man sich auch sonst nicht einfach neben den Wegen aufhalten sollte. Na ja, jetzt wissen wir für nächstes Mal wieder etwas mehr. Glücklicherweise durften wir die Posten stehen lassen, da es sich ja um eine kleine Gruppe handelte und wir das Waldleben nicht lange stören sollten. Mit Kneten eines Grittibänzen fing der erste Posten an und Familie Widmer musste natürlich mit einem schönen Geschlechtsteil ihren Bänz krönen. Dann ging es weiter zu den nächsten Posten, der bei mir singen eines Weihnachtsliedes bedeutete. Mit einem Rekorder bewaffnet nahm ich die wohlklingenden Stimmen auf. Bald kristallisierten sich die Kirchenstimmen heraus, was durch einen schönen Weihnachtsrap noch an Farbe zulegte. Weiter ging es mit dichten eines Verses und einem Rätsel darüber, wo genau der Chlaus sich aufhielt. Wir trafen uns zum Schluss alle im Foyer der MZH. Die Bänzen waren schon gebacken und zusammen mit Schoggi, Nüssli, Manderindli sollte es an nichts fehlen, was das Herz begehrte. Die Verse und Lieder wurden vorgetragen und man konnte den Tag ausklingen lassen. Ich denke, es war ein gemütlicher Tag mit einer schönen Wanderung durch den Wald und hoffe, dass es doch allen gefallen hat.

Das Skiweekend ging nach Engelberg. Zuerst schien es wenig Anmeldungen zu geben. Doch die Damen führten interne Verhandlungen und nahmen schlussendlich zahlreich teil. Es hatte sich auch gelohnt, wie sich nachher herausstellte. Wie auch schon im letzten Skiweekend war das Wetter echt „Scheisse“. Darum begleiteten uns vor allem das Kafi- Baileys und die Schoggi-Rum mehr als der Schnee. Gut war die Unterhaltung im Snickers-Zelt. Der DJ war einfach genial und es liess sich aushalten. Doch vielleicht hatte Sybille zu viel des Guten, denn ein einfaches Hinsetzen bei der Sesselbahn sollte ihr nicht gelingen. So setzte sich ihr Füdli ins Leere, beziehungsweise in den Schnee und bekam zu guter Letzt den Sessel noch an den Kopf. Also, nicht vergessen: die Promillegrenze auch beim Ski- und Snowboardfahren beachten. Bei dem eiskalten Wetter gab es auch dann den Leitspruch um sich zu wärmen „ Ich han doch de Thermostring a.“ Am Abend mussten wir uns ziemlich beeilen, denn das Nachtessen stand schon um 18.00 Uhr an und  man wollte vorher noch ins Yukatan in die Happy-hour. Als wir  ins Massenlager kamen, mussten wir mit Schrecken feststellen, dass die zwei Mitbewohner, ein Norweger und Franzose, anscheinend Napoleons Schlacht wiederauferlegten. Es war ein riesen Puff, und der arme Norweger wurde von Ursi fälschlicherweise noch als Portemonnaie - Dieb beschuldigt --> das noch aus der FüdlihosentascheLaughing. Die Nacht war kurz, denn wer nicht vom penetranten Natelwecker erwachte, wurde sicher dank Claudes Gefluche aus dem Schlaf gerissen. Dieser suchte nämlich sein Handy überall, fand es nach einer Ewigkeit zuunterst in seiner Reisetasche.

Am Sonntag war das Wetter ähnlich schlecht und wir gingen nicht mehr auf die Piste. Dafür liess man den Tag mit einem Besuch im I-Max und Zmittag in der Raststätte ausklingen. Merci auch hier für die Organisation.

Die Saison verlief für die Herren ganz nach Plan. Sie steigen in die 3. Liga auf. Der Verein gratuliert der Mannschaft ganz herzlich und freut sich jetzt schon auf packende Spiele mit vielen Zuschauern. Für die Frauen begann die Saison ähnlich gut. Doch konnten Sie ihre Leistungen nicht durch die ganze Saison durchziehen und hatten somit ein mittelschweres Grounding. Doch man ist optimistisch, denn es kann ja nur besser werden.

Somit ist diese Saison beendet. Ich danke noch mal allen für Ihren Einsatz, sei es beim Service, im Team, an Anlässen, bei Druckangelegenheiten usw. Ohne die vielen Helfer hätte ich sonst gar nichts darüber zu schreiben, was in der Saison so passiert. Merci für die Saison und weiterhin gut Smash.  

 

 
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